Archiv für den Monat: August 2006

Lieber spät als nie

Von Anda erhielt ich heute per Email noch einige lustige Dinge zum Thema „Fussball Weltmeisterschaft 2006“, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

Und dann gab es ja auch noch ein wichtiges Thema beim Finale: der Ausrutscher von Zinedine Zidane! Aber da dieser Blog leider die animierten GIF-Grafiken ins PNG-Format umwandelt und nun wunderbare Standbilder liefert (wer kann helfen???), muss ich Euch diese wunderbare animierte Geschichte von Herrn Zidane und Herrn Mazzerati vorenthalten.

Aber wie heißt es immer so schön: wir arbeiten dran…!

Ein Neubeginn

Nachdem ich nun vor Wochen von der juristischen Fakultät der Uni Potsdam die Exmatrulation zum Semesterende bescheinigt bekommen habe, erhielt ich nun heute Post von der Humboldt-Uni Berlin.

Ab dem 01. Oktober 2006 bin ich nun Student der evangelischen Theologie auf kirchliches Examen.
Sogar mein Papa hat sich zu einer kleinen Beglückwünschung hinreißen lassen: „Versau das bloß nicht!“. Mit dieser Motivation starte ich nun neu in das Studium.

Lustige juristische Definitionen

Es wird ja immer behauptet, dass Jura studieren immer „total langweilig“ sei! Nein! Fast immer…

Denn manchmal trifft man auch auf solche Definitionen in Gesetzen oder Urteilen (Humor ist, wenn man trotzdem lacht…):

Definition von „Eisenbahn“ des deutschen Reichsgerichts vom 17.3.1880:„Ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Strecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte dem Transport großer Gewichtsmassen bzw. die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten Naturkräften (wie Dampf, Elektrizität, tierischer, menschlicher Muskeltätigkeit, bei geneigter Ebene der Bahn auch schon der eigenen Schwere, der Transportgefäße und deren Ladung usw.) bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige (je nach dem Umständen nur in bezweckter Weise nützliche, oder auch Menschenleben vernichtende und die menschliche Gesundheit verletzende) Wirkung zu erzeugen fähig ist.“

„Der Wertsack ist ein Beutel, der aufgrund seiner besonderen Verwendung nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil ein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.“
(Merkblatt der Deutschen Bundespost)

„[…] Nicht mehr haltbar ist die Bewertung, eine medizinisch sinnlose, aber harmlose Scheidenmassage mit „Reizungen bis zum Orgasmus“ verstoße allein wegen der „masturbatorisch wirkenden Behandlungsweise“ gegen die guten Sitten. […]“
(Münchner Kommentar – Hardtung, § 228 Rn. 44)

„Schach gilt als Sport“§ 52 II Nr.2 S.2 AO

„Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar.“
(Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung)

„Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet.“
(Kommentar zum Bundeskostenreisegesetz)

Go-Kart-fahren

Am Freitagabend war ich mit einigen Leuten aus der CDU Go-Kart-Fahren! 26 Leute aus Neukölln, Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau hatte sich versammelt, um mitten im heißen Wahlkampf auch mal ein wenig durchzuatmen und Adrenalin zu tanken.

Adrenalin pur gab´s dann auch on Mass!!! Am Anfang waren 29 Fahrer gestartet. Diese Fahrer gingen dann in eine sechsminütige Qualifikation. Anfangs fuhr ich noch ein wenig „zurückhaltender“ und wurde in meinem Qualifikationslauf von zehn Fahrern vierter. In er Quali hatte ich das Kart mit der Nummer 10 abbekommen, dessen Motor nicht sonderlich leistungsfähig war, denn nach einem kleinen Auffahrunfall meinerseits (da war jemand vor mir einfach zu langsam), bin ich elendig auf einem kleinen Anstieg verreckt, so dass ich beinahe noch vom Streckenposten angeschoebn werden musste.

Das Rennen lief dann folgendermaßen ab: Neun Karts gingen an den Start. Pro Kart drei Fahrer. Diese drei Fahrer bildeten ein Team. Die Qualifikation sorgte dafür, dass ich im Team 4 landete. Das Rennen lief über 36 Minuten – ja richtig jeder Fahrer hatte dann zwölf Minuten zu fahren.

Ich übernahm das Kart als zweiter und lag da noch auf Platz vier. Nach einigen dann doch recht gewagten Fahrmanövern (mich hat dann wie so viele mitten im Rennen der Ehrgeiz gepackt) und einem nicht ganz so korrekten Überholmanöver gab ich das Kart dann auf Position zwei liegend an den Schlussfahrer ab, der unseren Vorsprung sogar noch etwas ausbauen konnte, aber das Team neun auf Position eins leider nicht mehr einholen konnte.

Fazit: Ich besitze jetzt eine eigene Sturmhaube, bin total begeistert vom Kartfahren und habe beschlossen, dass ich bestimmt demnächst mit ein paar Leuten noch mal fahren gehe. Dann jedoch werden wir nicht wie am Freitag die Bahn für 1,5h mieten, sondern ein einfache Rennen fahren. 😉 Das wird dann sicherlich günstiger. Wobei ich auch jetzt nur 10 Euro plus 2,50 Euro für die Sturmhaube bezahlt habe.

Lustig fand ich dann doch, dass in den ersten vier Team immer ein Spandauer vertreten war und das bei nur fünf angetretenen Spandauern!

PS: Von den Rundenbestzeiten bin ich dann doch aber nur auf Platz zwölf von 29 gelandet. Egal, Spaß hat´s trotzdem gemacht und danach war ich nicht nur k.o., sondern auch komplett durchgeschwitzt. Wie macht denn das nur Schumi, wenn der anderthalb Stunden so fährt???

Studiverzeichnis

In den letzten Tagen habe ich meine Meinung über die Studylounge geändert. Die Optik und die Bedingung ist zwar super, aber irgendwie findet man dort niemanden…

Der gute Erik wies mich dann daraufhin, dass „alle“ bei http://www.studivz.net sind. Auch Martin hatte mir schon einmal den Link geschickt gehabt. Leider konnte ich die Seite damals nicht aufrufen. Mittlerweile kenne ich dafür auch den Grund: Laut Aussage vom Studiverzeichnis melden sich täglich rund 10.000 Studenten neu auf dieser Seite an. Mit diesem Ansturm war der Server schlichtweg überlastet.

Mittlerweile scheinen die Betreiber aber den Server gewechselt zu haben, denn nun funzt die Seite recht flüssig und man findet viele, viele bekannte Gesichter. Nachteil jedoch ist, dass die Seite im Vergleich zur Studylounge nicht so toll layoutet ist. Schaut doch mal rein und bildet Euch selbst nen Urteil: http://www.studivz.net.

PS: Kann mir mal bitte jemand erklären was „gruscheln“ ist???

Studylounge

Heute war mir zum ersten Mal seit Tagen langweilig. Und wie das immer so ist, wenn mir langweilig ist, kommt am Ende immer irgendein Blödsinn heraus. So auch heute:

Bei meiner gelangweilten Suche im Internet bin ich durch zig Umwege auf www.studylounge.de gestoßen.
Für alle, die sich wie ich über Stay-Friends geärgert haben, weil es keine Funktion für Uni-Kontakte gibt, sollte die Studylounge genau das richtige sein.
Im Gegensatz zu Stay-Friends ist hier alles umsonst.

Vielleicht sehe ich ja dann den/die ein oder andere online! 😉

Happy Birthday Dirk!

Mein „kleiner“ Bruder Dirk feiert heute seinen 20.Geburtstag. Wahnsinn wie die Zeit vergeht… Junge, bist Du groß geworden…

Ich sag nur: Alles Gute, viel Spaß mit Deinem Computer und Erfolg im Beruf! Halt die Ohren steif. Happy Birthday! Möge die Macht mit Dir sein.

Viel los

In der letzten Woche war eine Menge los! das lag vor allem daran, dass ich meine neue Aufgabe begonnen habe… aber mal von vorne.

Am Montag Nachmittag war es dann endlich so weit. Zusammen mit Matthias Brauner habe ich den VW Multivan – mein Traumauto – abgeholt. Dieses Auto ist der Hammer. 140 PS, integriertes Navigationsgerät, Klimaautomatik, 5-Gang-Getriebe, massig Stauraum, integrierte Sonnenrollos, einen auklappbaren Tisch, verschiebbare Sitze und und und…
Anfangs hatte ich jedoch noch so meine Schwierigkeiten mit dem Wagen, denn obwohl er Diesel schluckt, habe ich ihn anfangs mehrfach abgewürgt… Sorry!

Abends waren Aila, und ich zusammen mit Ralf, Martin, David, ToNo und Greg „bowlen in den August“. An sich brauchen wir ja keinen zwingenden Anlass, um Spaß zu haben, aber die Idee stammte von Martin und sie war ja auch gut. Es war ein sehr lustiger Abend, bei dem der gute David zu Bestform anlief und sich mit mir ein erbittertes Gefecht lieferte, doch am Schluss konnte er dann doch gewinnen.

Eine böse Überraschung wartete jedoch als Aila, Gregor und ich nach Hause kamen: die beiden hatten keinen Hausschlüssel eingesteckt gehabt. Auch die Weckversuche der Elten hatte keinen Erfolg und so blieb uns nichts weiteres übrige, als uns im Garten auf die Gartenmöbel zu packen und dort zu schlafen. Dummerweise war es in der Nacht sehr kalt! Ich hatte zwar noch zwei Decken im Auto, aber irgendwann halfen die dann auch nicht mehr.
Gegen vier Uhr in der früh musste dann der Papa von Aila aufstehen, weil er zur Arbeit musste. Axel schaute nicht schlecht rein, als plötzlich drei frierende Wesen an die Gartentür klopften und um Einlass baten.

Im Laufe der Woche bin ich dann viel mit dem Bus durch Spandau gefahren, habe etliche Briefe für ein Sommerfest eingetütet, war fleißig arbeiten und gestern abend dann auch noch im Kino.
„Fluch der Karibik 2“ stand auf dem Programm. Der Film war gut, auch wenn er von den Witzen her nicht mehr an den ersten Teil rankam. Kapitän Jack hatte irgendwie auch seinen Glanz verloren. Es war irgendwie normal. Für mich kam dann das offene Ende mit dem überaus offensichtlichen Hinweis auf Teil 3 dann doch sehr überraschend. Mein Bruder Dirk (und sogar mein Papa!) jedoch meinten, dass das doch bekannt gewesen sein… naja wem`s beliebt…