Storytelling mit Twitter

Jeder, der schon einmal über den Kurznachrichtendienst Twitter versucht hat, über Events, Sitzungen, Sportereignisse oder ähnliche Anlässe zu twittern, wird sich über eine neue Funktion freuen.

Seit Ende letzter Woche kann man über einen kleinen Trick, auch alle eigenen Tweets zu einem Thema unter einer Twitter-Url zusammenfassen ohne dass man sich dabei selbst erwähnt. Das lästige Selfmention fällt also weg.

Der Radio-Journalist Sebastian Pertsch hat die neue Funktion bereits mal unter @rockbär getestet:

Wenn man den Tweet nun aufruft, sieht man, dass er den Liedtext  mittels der neuen Funktion so getwittert hat, dass die Tweets automatisch unter den eigentlichen Haupttweet einlaufen. Das ermöglicht beispielsweise alle eigenen Tweets zum #Tatort, einem Fußballspiel, einer Plenar- oder BVV-Sitzung nun übersichtlich anzuordnen.

Und so geht es:

  1. Haupttweet mit maximal 140 Zeichen absetzen
  2. Auf diesen Tweet antworten, dabei aber den eigenen Benutzernamen (z.B. @Thorsten_Schatz) löschen. Die Verknüpfung bleibt erhalten.
  3. Alle Folgetweets immer auf den jeweils letzten Tweets antworten lassen und den eigenen Benutzernamen herauslöschen.

Vorteile:

  • Die eigene Twitterei zu einem Thema wird übersichtlicher und lässt sich beispielsweise über eine statt über zig Dutzende URLs einfacher zum Beispiel in Facebook oder per Email verbreiten.
  • Die Tweets werden anders als „normale“ Mentions im Hauptstream der Follower angezeigt, so dass die Interaktivitätsmöglichkeit mit einzelnen Tweets erhalten bleibt
  • das lästige Selfmention (z.B. „.@Thorsten_Schatz) ist überflüssig geworden.

 




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