Kampf gegen den illegalen Welpenhandel

Die Berliner CDU-Fraktionen in den Bezirksversammlungen sagen der Hundemafia den Kampf an. Sie fordern vom Berliner Senat ein bezirksübergreifendes Meldesystem, welches die Veterinär- und Ordnungsämter mit den Polizeidienststellen vernetzt und die Welpenhändler in eine gemeinsame Datenbank einträgt und erfasst. Auch im Bezirk Spandau wird die CDU-Fraktion einen solchen Antrag in die kommende Bezirksverordnetenversammlung einbringen.

„Wenn die illegalen Welpenhändler in Reinickendorf oder Charlottenburg erwischt werden, verlegen sie den Verkauf regelmäßig um ein paar Hundert Meter nach Spandau. Ohne ein bezirksübergreifendes Meldesystem kann eine wirksame Kontrolle in den einzelnen Bezirken und eine nachhaltige Bekämpfung des illegalen Welpenhandels in Berlin nicht erfolgen“, begründet der CDU-Bezirksverordnete Thorsten Schatz den Lösungsansatz.

Gerade in sozial schwächeren Gegenden floriert der Handel mit den meist in Osteuropa unter grausamen, tierschutzwidrigen Umständen in Hinterhöfen (sog. „Welpenfabriken“) gezüchteten und dann über die Berliner „Hundemafia“ illegal eingeführten Welpen. In Spandau betroffen ist vor allem das Gebiet um die Heerstraße und die Obstallee. Wöchentlich werden in Berlin, meist über eBay Kleinanzeigen, um die 250 Tiere illegal verkauft. Unseriöse Händler sind zum Beispiel am niedrigen Preis zu erkennen, ein Rassehund würde beim seriösen Züchter zwischen 1.200 und 1.500 Euro kosten. Weitere Hinweise sind, wenn der Anbieter keine Fragen zur zukünftigen Haltung des Tieres und zur Eignung des Halters stellt und das Treffen zur Kaufabwicklung an einem öffentlichen Ort, zum Beispiel einem U-Bahnhof oder Parkplatz, stattfindet.

Weitere Informationen zu Indizien für den illegalen Welpenhandel und zur rechtlichen Situation sind unter dem folgenden Link zu finden: https://www.bmel.de

 

Quelle: Pressemitteilung der CDU-Fraktion Spandau vom 10.01.2018




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