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Thorstens Woche 36/2010

  • Seinen Stundenzettel nachzutragen, macht keinen Spaß! #
  • Ältestenratssitzung der BVV Spandau. #
  • Das Tempelhofer FDP-Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Albert Weingartner hat die Aufnahme in die CDU-Fraktion beantragt. #
  • Respekt! Die #FDP hat's eilig. Albert Weingartner wurde bereits von der Fraktionshomepage gelöscht! #Abgeordnetenhaus #Berlin #
  • Fraktionssitzung. (@ Rathaus Spandau) http://4sq.com/aU2WN0 #
  • wurde heute zu nachtschlafender Zeit unsanft von den Presslufthämmern der Baustelle "Hakenfelder Promenade" geweckt. 🙁 #
  • Schulleiter sind echt schwer zu erreichen… #
  • Eine absolut richtige Entscheidung! RT @bzberlin: Die #CDU feuert den Islamkritiker #Stadtkewitz http://twurl.nl/jrgxca #
  • aquam ardentem gusto. #
  • Oweh, dann gibtÂŽs ja am 8.10. wieder den Ausnahmezustand in #Berlin wenn das @DFB_Team auf die Türkei trifft… #
  • braucht dringend nen Kaffee… #
  • Hmm bezeichnend… meinen 2.500sten Tweet habe ich unbewusst @kaiwegner gewidmet. 🙂 #
  • Bin bei der Senioren Union #Spandau wo der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen die aktuelle politische Lage kommentiert. #
  • ringt nach Worten…. #
  • Bruno-Gehrke-Halle: Stadtrat Röding hält Wort! http://bit.ly/dhHgnG #Spandau #Sport #CDU #
  • Schreibe grad ein PR-Grob-Konzept für einen nussigen Schokoriegel und ergehe mich dafür in Selbstversuchen. #depak #
  • Seminartag 1 beendet. Morgen früh geht's weiter. #
  • Seminartag 2: Schreibe ein fiktives PR-Konzept für die Bundesregierung zum Projekt "Altersvorsorge macht Schule". #
  • Seminar mit einer guten Konzeptpräsentation beendet. Habe viel Lob bekommen. Das freut mich sehr. 🙂 #
  • Wohne der Abschiedsfeier einer langjährigen hauptamtlichen Wegbegleiterin im Kirchenkreis #Spandau bei. Schönen Ruhestand, Uschi! #
  • Bin beim politischen Frühschoppen von MdB @kaiwegner. Volle Hütte, gute Stimmung. (@ Brauhaus in Spandau) http://4sq.com/cHi5ud #

Ökumenische Hoffnung München

In weniger als 72 Stunden beginnt der 2. Ökumenische Kirchentag in München. Ein Ereignis der Superlative, auf das in diesen Tagen nicht nur die Christen Deutschlands schauen werden, sondern wohl die (der) ganze(n) Welt.

Mehr als 100.000 Dauerteilnehmer werden nach München kommen, um ein Fest der Hoffnung zu feiern. Hoffnung auf die Einheit, Hoffnung, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und frei und unbeschwert gemeinsam am Tisch des Herrn zu sitzen. Einfach (wieder) Kirche sein.

Als 2003 in Berlin der 1. Ökumenische Kirchentag eröffnet wurde, da war man sich noch fremd. Man wusste zwar voneinander und hier und da gab es schon zarte Pflänzchen der Ökumene, doch den Drang nach der Einheit und das Wissen um die Notwendigkeit der Zusammenarbeit war noch nicht spürbar. In diesen Tagen wurde das Motto „Miteinander voneinander lernen“ geboren. Ein Motto, das sich durchgesetzt und eingebürgert hat.

Seit dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin hat sich viel getan. Sieben Jahre sind ins Land gezogen und auch in der Basis ist nun Ökumene nachhaltig angekommen. Neben Ökumenischen Stammtischen, Ökumenischen Festtagsgottesdiensten und Ökumenischen Jugendkreuzwegen gibt es nun auch weit verbreitet „offizielle“ Treffen von Gemeinde- und Synodenvertretern beider Seiten, um das Verständnis füreinander zu schärfen und Gemeinsamkeiten auszuloten.

„Damit ihr Hoffnung habt“ lautet das Motto des 2. Ökumenischen Kirchentages. Eine Losung, die Mut macht, die träumen lässt. Was wäre wenn…?

Ich bin gespannt auf die Tage.

Auch wenn es auf den ersten Blick komisch anmuten lässt, zeigt sich am Ökumenischen Kirchentag München, dass man nicht mehr nebeneinander lebt und nicht dem einen seine Gewohnheiten überstülpt, sondern gleichberechtigt eine neue, gemeinsame Kirchentagskultur findet. So wurden für sehr viele Organisationselemente neue Namen gefunden. Ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auf dem Weg bleiben. Hoffnung auf mehr haben.

Und so werden wir sehen, welche Hoffnung sich erfüllt und an welcher wir auch nach dem Ökumenischen Kirchentag weiterarbeiten müssen.

Der 2. Ökumenische Kirchentag im Netz: www.oekt.de

Fotos:
2. Ökumenischer Kirchentag –
www.oekt.de

Miteinander voneinander lernen

Wie die Spandauer Jugend die Ökumene lebt

Es war einmal
 so beginnt jedes Märchen. Das heutige Märchen ist jedoch genau so geschehen.
Es war einmal im Jahre 2003 der erste Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Berlin. Schon im August 2002 saßen deshalb ein paar Jugendliche aus der Evangelischen und Katholischen Jugend Spandau um einen Tisch, um eine Jugendaktion für den ÖKT zu planen. Schon bald war klar, dass wir uns in einem Jugendgottesdienst mit anschließendem Musikfestival mit der Ökumene auseinandersetzen wollten. Was verbindet uns, was trennt uns? Doch Ziel war es natürlich die teilweise standhaften Mauern von Vorurteilen einzureißen. Das Produkt unserer Überlegungen fand unter dem Motto „Es rockt der alte Juliusturm – Zusammen reißen wir Mauern ein – beten, tanzen, feten“ dann in der Freilichtbühne Spandau mit überragendem Erfolg statt. Die über neunmonatige Vorbereitungszeit dieses Events hatte auch auf persönlicher Basis Spuren hinterlassen und so waren einige Freundschaften durch die gelebte Ökumene entstanden.
Aus dem noch frischen Gedanken der lebendigen Ökumene heraus, entstand der „Ökumenische Stammtisch“, welcher sich auch heute noch regelmäßig trifft. Grundgedanke des „Stammtisches“ ist es, den Dialog zwischen der Katholischen und Evangelischen Jugend Spandau in gelöster Atmosphäre aufrechtzuerhalten und zu intensivieren. Mit Erfolg: Heute findet kaum noch eine größere Jugendveranstaltung ohne ökumenische Zusammenarbeit im Kirchenkreis statt.
Die bis dahin rein katholischen Sportturniere der Dekanatsjugend wurden ökumenische Turniere, die sich erfreulicherweise immer mehr Zulauf aus den evangelischen Gemeinden erfreuen. Und zum „Rock da Bolzplatz“ – dem evangelischen Nachfolger der ÖKT-Aktion – im Johannesstift, kommen auch immer viele Gäste aus den katholischen Gemeinden.
Doch beschränkt sich die Zusammenarbeit nicht nur auf den Sport- und Musikbereich, sondern auch auf thematische Aktionen. In diesem Jahr fand bereits zum dritten Mal der Ökumenische Kreuzweg der Jugend statt, von dem ich im letzten Gemeindebrief berichtete. Auch gemeinsame Helferfahrten zum Evangelischen Kirchentag und zum Katholikentag sind nun nicht mehr aus Spandau wegzudenken. Vom 17.-19.November 2006 wird es zum ersten Mal eine Ökumenische Jugendfahrt geben, zu der wir noch einmal gesondert einladen werden.
Weitere Informationen zum Ökumenischen Stammtisch, die Ökumene in Spandau und über Aktionen der Jugend gibt es unter http://www.kjk-spandau.de oder per Email unter thorsten.schatz@ejbo.de.

Dies ist mein neuester und vor allem ungekürzter Beitrag im Gemeindebrief der St.Nikolai-Gemeinde zu Spandau.