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Eine Brücke der Liebe

In Köln gibt es Brücken – Überraschung! Die wohl bekannteste Brücke Köln ist die Hohenzollernbrücke, welche jeder Kölnbesucher nimmt, der mit der Deutschen Bahn anreist.

Die Hohenzollernbrücke ist eine Brücke über den Rhein in Köln in Höhe von Rheinstromkilometer 688,5. Das 1907 bis 1911 errichtete Bauwerk bestand ursprünglich aus zwei Eisenbahn- und einer Straßenbrücke. Nach 1945 erfolgte der Wiederaufbau nur noch für die zwei Eisenbahnbrücken, die später um eine dritte ergänzt wurden. Als Ersatz für die entfallene Straßenbrücke wurden an die äußeren Eisenbahnbrücken Geh- und Radwege angesetzt. (Quelle: Wikipedia)

Am vergangenen Wochenende war ich ja zum Karneval in Köln. Nach der Prunksitzung am Samstag, stand am Sonntag noch ein wenig Sightseeing an und so spazierte ich auch mal wieder über die Hohenzollernbrücke, die aber so gaanz anders aussah als ich es vom Evangelischen Kirchentag 2007 in Erinnerung hatte. Die Brücke hatte sich verändert.

An den hässlichen Gittern, die die Fußgänger abhalten sollen auf die Bahngleise zu laufen, hängen lauter Vorhängeschlösser. Nicht eines, nicht zehn, nein, hunderte Vorhängeschlösser.

Was soll das?

Jedes Vorhängeschloss steht für eine in Köln geschlossene Ehe. Meist sind auf die Schlösser die Hochzeitsdaten und die Vornamen des Brautpaares eingaviert. Ich find, dass das super ist. Ich habe mir zwar nicht jedes Vorhängeschloss angesehen, aber doch sehr, sehr viele. Etliche haben sich sehr viel Mühe gegeben. Es waren auch sehr ausgefallene Exemplare darunter: von der zusammengedrückten Bierdose, die an ner Kette befestigt war, bist zu einer Schatztruhe oder einem mittelalterlichen Vorhängeschloss. Alles dabei.

Ab und an sah man aber auch, dass dort Schlösser wieder rausgetrennt worden sind… da scheint die Liebe dann nicht so lang gehalten zu haben….

Die Aktion läuft nach meinen Recherchen übrigens seit 2008. Die Deutsche Bahn wollte die Vorhängeschlösser erst wieder entfernen lassen, scheint diese jetzt aber offensichtlich zu dulden…

 

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Update:

Dank eines Tipps auf Facebook von Dajana hier nun noch ein Video von „Die Höhner„, die in ihrem Song „Schenk mir Dein Herz“ genau diesen Brauch besingen:

DEKT 07 – Die Eröffnung

Hier nun endlich mein erster Teil des Berichtes vom Kirchentag. Je nachdem wieviel Zeit ich in den nächsten tagen finde, werde ich den Bericht möglichst zügig vollenden. Jedoch sei angemerkt, dass ich ab morgen bis einschließlich Sonntag auf dem Landesjugendcamp weile.

Mittwoch, 06.06.2007. Um 5.30 Uhr klingelte mein Wecker und frohlockte mit den sonst so verhassten Tönen, dass der langersehnte Tag nun endlich angebrochen war! Um 6.45 Uhr trafen sich dann 17 halbwegs ausgeschlafene Gestalten am Bahnhof Spandau, um von dort gen Köln aufzubrechen.
Die Zugfahrt nach Köln wurde auf unterschiedlichste Art und Weise genutzt. Während Martin und Meike ein wenig Schlaf nachholten bzw. tankten,vergnügten sich andere beim Kartenspielen,informierten sich über das Weltgeschehen,hörten Musikoder beobachteten wie Aila hier das Treiben im Wagon.Mit etwa 15 Minuten Verspätung hielt der ICE dann am Kölner Hauptbahnhof! Endlich in Köln! Schnurstracks ging es mit der U-Bahn in Richtung Quartier, wo wir dann endlich auf Mary trafen, die schon sehnlichst auf uns gewartet hatte. Nach einer kurzen Anmeldeprozedur in der Helferschule in der Kölner Innenstadt bezogen wir unser Zimmer im ersten Stockwerk. Für große Aufbauaktionen blieb keine Zeit, denn wir hatte ja noch viel vor und die Zeit drückte. So blieb mir als Gruppenleiter nur die unliebsame Aufgabe die Truppe zum Aufbruch zu drängen. Da die meisten von uns schon einmal durchgeschwitzt waren, da wir mit massig Sonne und heißen Temperaturen in Köln empfangen worden waren, blieb nur der Griff zu einem frischen T-Shirt ehe sich die nunmehr 18-köpfige Truppe wieder in Richtung Messegelände in Bewegung setze.

Mit der „wohl temperierten“ Tram ging es dann von der Quartiersschule aus zur Messe. Dort melde ich die „Ökumenische Jugend Berlin“ einsatzbereit beim Kirchentag und erhielt die heiß ersehnten Helferstücher, Schlüsselbänder, Helfershirts und Essensmarken. Da bereits schon etliche T-Shirtgrößen vergriffen waren, blieb den meisten nur eine Nummer größer übrig. Nebenbei bemerkt: bei so manchem hatte ich mich dann gefragt, wie die Person in eine S gepasst hätte, wenn schon eine M/L zu eng war…

Bevor wir nun gleich wieder weiterhetzten, wollten wir uns erst einmal stärken und so zogen wir zur Messehalle 8, wo in den kommenden Tagen die Mitarbeiter- und Helfersverpflegung untergebracht worden war.

Gegen 14.30 Uhr trafen wir dann am Roncalliplatz, unserem Einsatzort ein.Nach großem „Hallo“ mit unseren HL´s (HL = Hallenleiter – meine Chef´s) bekam ich eine kurze Einweisung und die gesamte Gruppe dann auch ein Begrüßung. Da der Roncalliplatz ab 17 Uhr bereits Schauplatz eines der drei offiziellen Eröffnungsgottesdienste des Kirchentages sein sollte, blieb uns nicht mehr viel Zeit für Verschnaufen und so nahmen wir unsere Positionen ein.Den an diesem Nachmittag wohl zugegebenermaßen langweiligsten, aber dennoch letztendlich heiß begehrtesten Job bekamen ToNo und Mary ab. Sie durften den Abstellraum für die Musikinstrumente bewachen, an einem schattigen Treppenaufgang und inklusive Buffet…

EOS400 vs EOS350D

Während der Rest der Truppe sich mit Eis versorgte und in der sengenden Sonne sich mehr oder weniger gut anpasste,

Ralf ganz cool

„Was´n?“

füllte sich der Roncalliplatz.
Und dann war es endlich soweit: Um 18 Uhr läuteten die Glocken des Kölner Doms den 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag ein. Ein erhebendes Gefühl. In großen Buchstaben wurde auf der Bühne dann zur Untermalung das Motto des Kirchentages gebildet: „Lebendig und kräftig und schärfer“.
Nach dem Gottesdienst standen wir vor der ersten Herausforderung dieses Kirchentages. Für das nachfolgende Konzert von Herrn Niederdecker (?), dem Sänger der Band BAP, sollten alle 200 Stühle eingesammelt werden… ok, hört sich erst einmal nicht so problematisch an, aber nun stell Dir vor, dass auf jedem Stuhl ein Kirchentagsgast sitzt… Nachdem ich meine Truppe und noch einige andere Helfer, die uns bei dieser Aktion zur Seite gestellt wurden, eingewiesen hatte, damit das ganze zügig und koordiniert von statten geht, schwärmten rund 30 Helfer über den Platz aus und baten die Leute von den Stühlen. Die meisten reagierten zwar verständnislos, aber räumten dann breitwillig den Stuhl, wenige beschimpften meine Helfer und ließen sich nicht vertreiben, so dass ich mich dann mit den Herrschaften selber auseinandersetzen musste. Auch ich bekam so manchen Fluch, Beschimpfung und ähnliches zu hören, aber letztlich habe ich dann doch jeden Stuhl bekommen.

Die Truppe funktionierte hervorragend und mittels einer Stuhlkette waren die Stühle im nu eingesammelt und hinter den Absperrungen verstaut.

Das nachfolgende Konzert konnten wir dann beruhigt hinter den Crash Barriers beobachten und einfach nur die tolle Stimmung auf dem noch immer überfüllten Platz genießen.
Nach dem Abendsegen hatten wir dann Feierabend und die meisten von uns gingen dann auch ohne Umwege zurück ins Quartier, um auf den Luftmatratzen den Tag Revue passieren zu lassen. Einer war so geschafft, dass er es noch nicht einmal schaffte, sich seiner Sachen zu entledigen.
Aila und ich hatten uns eine tolle Zwei-Personen-Matratze mitgenommen, so dass wir auf dieser dann kuschelnd einschlafen konnten.

Der Maibrief ist da!

Nachdem ich nun seit Donnerstag intensivst den Kirchentag vorbereite und an meiner Präsentation für die Einweisung meiner Helfergruppe arbeite, ist heute der langersehnte sogenannte „Maibrief“ des Kirchentages angekommen, in dem mir nicht nur die Helfersausweise (blaue), sondern auch die allerletzten Infos rund um den Einsatz auf dem Kirchentag verraten wurden.

Nun habe ich auch meine Präsenation, sowie mein „Kirchentagsinfopaket“ für die Gruppe fertigstellen können und kann mich nun beruhigt zurücklehnen und sagen: „Der Kirchentag kann kommen!“

Aber bis dahin vergehen ja noch 18 Tage…

Et het noch immer jut jejangen

… ist angeblich das Lieblingsmotto der Kölner. Nun, irgendwie passt das auch ganz gut derzeit.

Wie bereits geschrieben, war ich am vergangenen Wochenende in Köln zur Vorbereitung des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentages!
Los ging es am Hauptbahnhof mit dem ICE.


Köln ist eine tolle Stadt! Insbesondere der Kölner Dom ist ein beeindruckendes Bauwerk, nicht nur in der Nacht.
Die Vorbereitungstagung selber ist für Euch nicht so spannend und diejenigen unter Euch Lesern, die hoffen, von mir jetzt detailiert die aktuellen Planungsstände, Einsatzorte und Überraschungen etc. zu erfahren, muss ich enttäuschen. Denn diese Informationen wird es frühestens beim Vorbereitungstreffen geben.

Soviel kann ich schon sagen: es wird ein toller Kirchentag! Man kann sich fast alles erlaufen, es werden über 100.000 Dauerteilnehmende und weit über 4.700 Helfer erwartet!

Nachdem meine beiden Pankower Trixie und Christian am Samstag Morgen nachgekommen sind, fühlte ich mich dann auch nicht mehr so ganz allein in Köln, denn obwohl ich recht kontaktfreudig bin, fiel es mir am Freitag schwer, bei den Pfadfindern Anschluss zu finden. Das hat aber auch ein gutes, denn aus Langeweile bin ich mit meiner Kamera losgezogen und habe einige Schnappschüsse gemacht, an denen ich Euch nun teilhaben lassen kann. *gg*

Der Samstag war nun weitaus schöner als der Freitag. Ich habe meinen Einsatzort,meine Vorgesetztenund auch die anderen Gruppenleiter kennengelernt, mit denen ich dann zusammenarbeiten werde.Den Samstagabend haben Trixie, Christian und ich zusammen mit Christian aus Falkensee, Nicole aus Magedeburg und Philipp verbracht. Haben gemeinsam Kölsch getrunken und anschließend dann angetüdelt noch eine nüchterne und sehr gut spielende Isabelle zum Kickern herausgefordert… man das war ein Spaß.

Am Sonntag ging es dann wieder nach Hause und da ich eine Menge Schlaf nachzuholen hatte, verging die Zugfahrt wie im Fluge, insbesondere als Mary und ich feststellten, dass wir für knapp zehn Sekunden nur 500 Meter voneinander entfernt waren, denn der Zug fuhr durch ihr Städtchen… 😉

Köln ich komme!

Am morgigen Freitag werde ich nach der Uni mit dem ICE nach Köln aufbrechen.

Von Freitag bis Sonntag werden dann viele weitere Gruppenleiter der Helfersdienste über den Kirchentag, die aktuellen Planungen, Einsatzorte und solche Dinge informiert, lernen sich untereinander kennen, schauen sich die Messehallen und Einsatzorte an, damit jeder schon mal einen Überblick hat.

Das tollste ist, dass meine beiden Pankower Trixie und Christian ebenfalls zu diesem Wochenende nach Köln fahren und ich somit nicht ganz alleine dort bin.

Aso: ich habe meine Kamera dabei… 😉

Post vom Kirchentag!

Heute kam mit der Post die langersehnte Einldung zum Vorbereitungswochenende der Helfer-Gruppenleiter im Ordnungsdienst (OD/HL-Wochenende). Jippieh…
Nun ist die Vorfreude sogar brieflich greifbar und ich hab natürlich auch gleich mal nach der ICE-Verbindung nach Köln geschaut!

Vom 4. bis zum 6. Mai bin ich nun schon mal in Köln und schaue mir die Einsatzorte „meiner“ Truppe an, bekomme Infos über die Abläufe, rechtliche Einweisungen und und und!

Ich freu mich drauf!

Kirchentagswetter

Dieses Video bewirbt zwar Pfadpfinder, aber es ist derzeit (noch) die einzige Möglichkeit Euch am Kirchentagssong 2007 „Lebendig und kräftig und schärfer“ von den Wise Guys teilhaben zu lassen.

Das tolle Wetter (Kirchentags like) und der Gedanke, dass in gut drei Monaten wieder Kirchentag ist, brachte mich in die Stimmung. Also Leute: Auto-Fenster runter, Radio laut aufdrehen und mitsingen!!! Es ist bald wieder Kirchentag!!! Yeah….

Partizipation von Jugend in Kirche

Entschuldigt bitte, wenn ich den Blog gerade etwas schleifen lasse, aber ich habe sehr, sehr viel zu tun und komme kaum hinterher.

Anfang der Woche erreichte mich eine tolle Anfrage! Ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln sowohl als Vorsitzender der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz als auch als Privatperson an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen! Ist das nicht klasse?!?
Nun, für mich als bekennenden Kirchentagsfan ist das schon etwas ziemlich geiles! Das Thema der Diskussion wird „Partizipation von Jugend in Kirche“ sein. Es soll in dieser Diskussion um die Fragen nach Mitbestimmung, Stimmrecht in Synoden, Nachwuchsproblem und darüber hinaus andere mehr gehen.

Natürlich habe ich zugesagt! Die Podiumsdiskussion findet am Freitag, den 08. Juni 2007, von 15 bis 16 Uhr in Köln statt. Der Ort ist mir noch unbekannt. Seid gewiss, dass ich Euch den noch mitteile. 😉