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Giftköderalarm Berlin gestartet

Gemeinsam mit dem Spandauer CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Wegner habe ich heute das Projekt „Giftköderalarm Berlin“ ins Leben gerufen. Unter https://twitter.com/giftalarmberlin bzw http://facebook.com/giftkoederalarm.berlin informieren wir aktuell über gefundene Giftköder in Berlin. 
 
Wir wollen so andere Hundehalter warnen und auf das bestehende Problem der Giftköder transparent hinweisen. Allein in den letzten 30 Tagen gab es 31 Gefahrenmeldungen für Berlin auf www.giftkoeder-radar.com!
 
Zudem sind ja nicht nur die Tiere von diesen Giftködern gefährdet, sondern auch spielende Kinder.
 
Kai Wegner und ich machen seit knapp zwei Jahren gegen Giftköder in Berlin mobil. Kai Wegner setzt sich zudem im Bundestag nachdrücklich für eine Strafverschärfung für Tierquäler ein.

Update: Giftköderalarm Berlin ist nun auch unter www.giftkoederalarm-berlin.de zu finden.

Die Sache mit der Vergebung

Die Monatslosung für den März 2014 lautet:

März 2014
Jesus Christus spricht: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.
Johannes 13, 35

„What would Jesus say?“ lautet eine Frage, die insbesondere Jugendliche mit christlichem Hintergrund gern als Armband mit den vier Buchstaben „WWJS“ am Arm tragen.

Die Monatslosung März geht davon aus, dass wir als Leser uns schon entschieden haben Jesus Jesus Christus nachzufolgen, seine Ideen anzunehmen und für unser Leben in den Mittelpunkt zu stellen. Wie in jedem Club, jeder Organisation stellt sich irgendwann die Frage, wie werden wir als Clubmitglieder uns erkennen, wie grenzen wir uns von anderen Clubs ab? Im Schwimmverein haben wir uns damals ein tolles Logo erdacht, was dann unsere einheitlichen Trainingsanzüge verzierte. Wir kennen es von Fußballfans, die ihre Identitfikation mit „ihrem“ Club über das Tragen der Vereinsfarben sichtbar machen.

Um dieses sichtbar machen und auch das Abgrenzen geht es in diesem Ausspruch von Jesus Christus. Aber anders als wir, die wir liebend gern mit Statussymbolen wie teuren Marken für Kleidung, Uhren, Elektronik oder Autos zeigen, was wir haben und mögen, sagt Jesus nicht: „Alle, die mir künftig nachfolgen, tragen bitte ein Kreuz um den Hals, denn ich werde ja auch am Kreuz für Eure Sünden sterben.“

Nein. Jesus Christus kommt es nicht auf das Sichtbare an. Ihm geht es um das Wesen des Menschen. Dieses „wenn ihr einander liebt“ mag in den modernen Ohren komisch klingen und ist nicht gleichbedeutend mit, dass man jedem um den Hals fallen und abknutschen muss. Es bedeutet vielmehr, dass man offen auf den anderen, den Fremden zugehen soll, ein offenes Ohr und vielleicht auch ein gutes Wort hat.

In den 17 Jahren, in denen ich nun in der evangelischen Kirche aktiv bin, habe ich diese innere Einstellung immer gern gespürt. Egal, wo ich hinkam, ob in eine Runde in Berlin oder auf eine Versammlung in Brandenburg oder ein Kirchentagstreffen irgendwo in Deutschland: ich bin immer mit herzensguten Menschen zusammengetroffen, die mir mit ihrem Herzen die Türen geöffnet und mich willkommen geheißen haben.

Einander lieben heißt aber auch vergeben können. Ein böses Wort, eine unbedarfte Handlung ist schnell geschehen, vielleicht geschah sie auch absichtlich. Jesus Christus ermutigt uns, auch unseren Feinden zu vergeben, selbst den ersten Schritt zu tun. Vergeben heißt nicht unweigerlich vergessen. Vergeben ist eher der liebevolle Schritt auf den anderen Menschen zu. Ihm oder ihr die Hand reichen, ihn oder sie wertschätzen und den eigenen Stolz hinunterschlucken. Das ist wahre Größe.

Wenn wir uns entschließen, Jesus Christus nachzufolgen, uns taufen zu lassen und mit ihm unseren Weg zu gehen, dann gehen wir mit ihm den Weg der Liebe, die unweigerlich auch ein Weg der Vergebung ist. Amen.

Irreführende Fußgängerbedarfsampeln?

Schriftliche Anfrage des Bezirksverordneten Thorsten Schatz (CDU) vom 10.11.2011
Antwort des Bezirksamtes Spandau durch Herrn Bezirksstadtrat Carsten Röding (CDU) vom 24.11.2011
Eingang im Büro der Bezirksverordnetenversammlung von Spandau am 02.12.2011

Drucksache Nr.: XIX-001

 

Ich frage das Bezirksamt:

Anmerkung des Bezirksamtes: Eingangs weise ich darauf hin, dass die Beantwortung zu den Fragen a) – e) aufgrund der berlinweiten Zuständigkeit von der Verkehrslenkung Berlin (VLB) verfasst wurde.

a. Trifft es zu, dass es auch in Berlin Anforderungstasten bei Fußgängerampeln gibt, die (zumindest temporär) „nicht scharf“ geschaltet sind?

Nein.

Grundsätzlich bewirken die Taster eine Anforderung der Grünzeit für die Fußgänger: Dabei stehen im Grundzustand die Kfz-Signale auf Dauergrün und die Fußgängersignale zeigen Rot. Nach Betätigung des Tasters wird dann die Grünzeit für die Fußgänger angefordert.

Hierbei wird unterschieden zwischen einer

  • Sofortanforderung (die Fußgänger erhalten sofort nach Ende der Räumzeit des Kfz-Verkehrs ihr Grün) und der
  • Koordinierten Anforderung (das Fußgänger-Grün wird im Zyklus eines Signalumlaufs zu einer Zeit geschaltet, die sich sinnvoll in den Verkehrsablauf einbinden lässt).

Weiterhin gibt es Signalanlagen, bei denen zwar in jedem Signalumlauf das Fußgänger­ Grün gezeigt wird, die Betätigung des Tasters dann eine Verlängerung der Grünzeit bewirkt. Zum Beispiel um Straßen mit Mittelinseln diese dann ohne Halt überqueren zu können.

Vereinzelt werden Signalanlagen in Spitzenzeiten so geschaltet, dass eine Anforderung zyklisch erfolgt, das heißt, die Taster sind automatisch mit einer „Daueranforderung“ belegt. Hiermit wird verhindert, dass übermäßig lange Wartezeiten für die Fußgänger entstehen, wie sie bei sehr langen Signalumlaufzeiten und koordinierter Anforderung auftreten können.

Letztlich kann es natürlich vorkommen, dass die Anforderungstaster störungsbedingt vorübergehend außer Funktion gesetzt wurden. Das kann der Fall sein, wenn beispielsweise Anforderungseinheiten defekt sind.

b. Wenn ja, wie viele?

Entfällt.

c. Gibt es auch in Spandau solche Bluff-Ampeln?

Es gibt weder in Spandau noch in anderen Berliner Bezirken Bluff-Ampeln.

d. Wenn ja, wie viele?

Entfällt.

e. Warum werden die Anforderungstasten (z.T. temporär) nicht scharf geschaltet?

s. oben.

f. Wie beurteilt das Bezirksamt die Aussage des Straßenverkehrsamtes Frankfurt/Main, dass diese Knöpfe nur nachts aktiv seien, da tagsüber die Gefahr eines Verkehrschaos‘ zu hoch sei, weshalb hier der Computer entscheide? Nur wenige Knöpfe in Frankfurt seien auch tagsüber funktionstüchtig.

Durch die vorstehenden Ausführungen der VLB entbehrt sich eine Beurteilung dessen. Die Situation in Berlin und so auch in Spandau ist nicht vergleichbar.

g. Ist die o.g. Aussage auch auf Berlin und Spandau übertragbar?

Nein.

Ein Hoch auf die Gelben Engel

Wer kennt diesen Satz nicht? „Das passiert mir doch nie!“ Doch was ist, wenn es dann doch passiert – die Autopanne?

Ich habe diese Erfahrung seit gestern hinter mir. Mit meinem treuen Ford Fiesta war ich unterwegs zu Freunden am anderen Ende der Stadt als plötzlich gar nichts mehr ging. Die Kupplung ließ sich ohne Widerstand durchdrücken, die Gänge reagierten erst gar nicht. Mit Mühe konnte ich auf der Seestraße im Wedding aus dem starken Feierabendverkehr in eine große Parklücke ausrollen. Und dann stand ich da. Was nun?

Mein erster Gedanke: du hast doch eine Service-Pannen-Karte Deiner Autoversicherung. Rufst Du mal da an und horchst, was Du für Hilfe erwarten kannst. Die teure 0180-Nummer für den Schnäppchenpreis von 42 Cent/Minute aus dem Handynetz (Danke!) wies mich darauf hin, dass sich die Service-Nummer geändert habe. Hurra. Also die nächste 0180-Nummer angerufen.

Die Versicherung erklärte mir, dass ich nur die Hapftlichversicherung habe und keinen Zusatzschein, weshalb sie mir nur einen Partnerdienst vermitteln können, aber keine Kosten übernehmen würden. Hurra zum zweiten. Ich wurde also an einen Abschleppdienst vermittelt, der mir genüßlich kalkulierte, dass das – es sei ja jetzt Freitagabend, weshalb man den Wochenend und auch den Abend-/Nachtzuschlag berechnen könne, 210 Euro kosten würde. Ups…!

Ich lehnte dankend ab. Auch meine Vertragswerkstatt konnte nicht helfen. Man habe Feierabend und im übrigen biete man keinen Abschleppdienst an.

Meine letzte Rettung – der ADAC! Dank iPhone also die ADAC-Pannennotrufnummer 222222 ergoogelt und sich gefreut, dass die aus jedem Handynetz kostenlos ist! Ein freudiges hurra!

Die überaus nette ADAC-Mitarbeiterin an der Hotline hat mich dann gleich mal als Mitglied aufgenommen. Schnell, unbürokratisch und unkompliziert. Keine 20 Minuten später klingelte mein Handy und es meldete sich mein Gelber Engel, der in zehn Minuten bei mir sei. Hurra!

Und wirklich, kurze Zeit später fuhr der gelbe ADAC-Wagen vor. Nach einer kurzen Fehlersuche war das Problem auch schnell lokalisiert und keine fünf Minuten danach konnte ich auch schon das Ergebnis der Hilfe bestaunen. Was war passiert? Ganz einfach: die Kolbenstange vom Kupplungsgeberzylinder war vom Pedal abgerutscht. Das habt ihr nicht verstanden? 🙂 Ich auch nicht richtig. Aber der nette Engel vom ADAC hat mir das so aufgeschrieben, damit ich die Notreperatur in der Werkstatt nachkontrollieren lassen kann.

Keine 50 Minuten nachdem ich die 222 222 angerufen hatte, konnte ich meinen Weg mit meinem Wagen überglücklich fortsetzen.

Fazit: irgendwann kann der Ernstfall eintreten. Da sollte man gewappnet sein. Ich bin es spätestens seit gestern und kann jedem die ADAC-Mitgliedschaft nur empfehlen. Top Service!

 

Fotos: ADAC; Andreas Morlok / pixelio.de

Autofahren – mehr als eine Leidenschaft!

Folgenden Beitrag wollte ich ja schon lange mal schreiben:

Autofahren ist geil! Es gibt (fast) nichts schöneres als in meinem Autochen, welches nun endlich wieder seine Sommerreifen mit den tollen Alufelgen drauf hat, durch die Stadt zu kurven und dabei Musik zu hören.

Was stört mich der Berufsverkehr, was der Regen, wenn ich doch in meinem treuen Autochen sitze und zuverlässig an mein Wunschziel gelange. Mit dem heutigen Tag hat der ‚Kleine‘ nun schon 31.000km hinter sich gebracht und schon so manche schöne wie auch traurige Situation mit mir miterlebt, denn auch wenn es mir schlecht geht, sietze ich mit Vorliebe allein in meinem Auto und höre Musik… und die Freisprecheinrichtung macht sogar eine gewisse Kommunikation möglich!

Ich liebe meine Auto! *gg* Würde es wohl nicht mehr hergeben. In zwei Wochen werden dann auch endlich die Kratzer vom „Lackdoctor“ ausgebessert. Dann ist mein Kleiner wieder ein schicker Stadtflitzer. 😉

Ein Unfall und seine Folgen

Man hat meinem geliebten Autochen Gewalt angetan! Und zwar bereits während der Landessynode. Eine Mitsynodale hat beim Ausparken auf dei Bordsteinkante, aber nicht auf mein danebenparkendes Auto geachtet…

Glücklicherweise musste nur meine Radkappe dran glauben. Ansonsten habe ich nun ein paar nette Schrammen im Lack. Der nette Mechaniker von ATU hat den Schaden gestern mal auf 400-500 Euro geschätzt…
Nächste Woche fahre ich zur Werkstadt und lasse den Schaden richten.

Russisch-Roulette an der Tankstelle

Kennt ihr das auch? Immer dann, wenn meine Tankanzeige am Auto mir mal wieder klarmacht, dass das Auto einen „Schluck“ aus einem Zapfhahn an einer Tanke meines Vertrauens gebrauchen könnte, erhöhen die Tankstelleninhaber pünktlich die Preise.

Noch vor zwei Tagen wollten die Tankstellen im Schnitt 1,289 Euro für den Liter Super haben, huete sind es sensationelle 1,329 Euro!!! Der Grund ist ja wohl klar… morgen gehen die Osterferien zu Ende und die rückkehrenden Urlauber brauchen Sprit für die nach Benzin dürstenden Autos.

Kirchentagswetter

Dieses Video bewirbt zwar Pfadpfinder, aber es ist derzeit (noch) die einzige Möglichkeit Euch am Kirchentagssong 2007 „Lebendig und kräftig und schärfer“ von den Wise Guys teilhaben zu lassen.

Das tolle Wetter (Kirchentags like) und der Gedanke, dass in gut drei Monaten wieder Kirchentag ist, brachte mich in die Stimmung. Also Leute: Auto-Fenster runter, Radio laut aufdrehen und mitsingen!!! Es ist bald wieder Kirchentag!!! Yeah….