Archiv für den Monat: April 2007

180 Punkte

Gestern Abend waren Aila und ich spontan noch bowlen. Wir hatten unheimlich viel Spaß und hatten an sich auch beide einen guten Lauf der Kugeln…

Samstag abend werden im American Bowl Spandau immer solch lustige Bowling-Spiele veranstaltet und ohne es so recht mitzubekommen, haben wir beide dann auch eines solches Spiele und damit zwei Likörchen gewonnen.

Im vorletzten Spiel hatte ich dann auch noch im siebten Wurf exakt 111 Punkte, so dass ich einer Bowling-Regel zufolge Aila einen ausgeben musste… 😉 (das ist mir im letzten Spiel dann leider wieder passiert). Im vorletzten Spiel erreichte ich 155 Punkte, was ich schon sehr toll fand, aber das letzte Spiel war besonders gut: 180 Punkte! High Game!

Ein toller Abend!

Girls Day 2007

Am vergangenen Donnerstag fand deutschlandweit der Girls Day statt. Was der Girls Day ist? Ok ganz kurz: Schülerinnen und junge Frauen bekommen während des Girls Days die Möglichkeit in Berufe reinzuschnuppern, die noch klassische Männerdomänen sind. Den Girls Day kannte ich schon lange über die Evangelische Jugend. In diesem Jahr jedoch konnte ich meinen Chef davon überzeugen, dass es doch toll wäre, wenn auch er sich am Girls Day beteiligen würde. Und so kam es, dass wir zehn Schülerinnen für einen Tag lang in das Abgeordnetenhaus eingeladen haben.Ziel war es, den Mädchen recht anschaulich zu zeigen, was ein Abgeordneter so den ganzen Tag lang macht.

Als Ergebnis möchte ich Euch die Pressemitteilung, die drei Mädchen mit meiner Hilfe geschrieben haben, präsentieren, die eigentlich schon alles sagt:

Girls Day 2007: Spandauer Schülerinnen fragen beim Senat nach

Matthias Brauner hat zehn Spandauer Schülerinnen der Lily-Braun-Oberschule und des Kant-Gymnasiums im Rahmen des Girls’ Days 2007 am 26.04.2007 ins Abgeordnetenhaus eingeladen, um den jungen Mädchen einen Einblick in den Alltag eines Abgeordneten zu geben.

Nach einer einstündigen Führung durch das Haus begrüßte der Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper die Mädchen in der Eingangshalle des Preußischen Landtags.

Paula (9.Klasse, Lily-Braun-Oberschule, 15 Jahre): „Ich fand die Führung sehr interessant. Der Girls’ Day bringt einem die Politik näher. Im Fernsehen sieht alles leichter aus, als es in Wirklichkeit ist. Man sollte die Arbeit eines Abgeordneten nicht unterschätzen.“

In einer Fragestunde stellte sich Matthias Brauner anschließend den interessierten Schülerinnen und gab u.a. Auskunft darüber, wie man das Abgeordnetendasein, Berufsleben und private Freizeit vereinbaren kann und wie viel ein Abgeordneter verdient. Um den Mädchen die praktische Parlamentsarbeit näher zu bringen, konnten die Mädchen sich in zwei Arbeitsgruppen mit der politischen Öffentlichkeitsarbeit und dem politischen Instrument ‚Kleine Anfrage’ vertraut machen und selber aktiv werden.

Ricarda (8.Klasse, Kant-Gymnasium, 13 Jahre): „Herr Brauner gab uns die Möglichkeit den Senat auf das Problem ‚Unterrichtsausfall’ und ‚Lehrermangel’ in unseren Schulen hinzuweisen. Wir haben gemeinsam überlegt, was man an Spandauer Schulen verbessern kann, und haben bemerkt, dass es viel zu wenige Lehrer gibt.“
Auch diese Pressemitteilung wurde von den Schülerinnen Yesim, Songül und Paula verfasst.

Matthias Brauner: „Ich habe zum ersten Mal am Girls Day mitgewirkt und mich sehr über das Interesse und Engagement der Schülerinnen gefreut. Auf Grund der guten Erfahrung werde ich im nächsten Jahr diese Aktion gerne erneut unterstützen.“

Auf der Besuchertribüne konnten die Girls abschließend die Plenardebatte verfolgen, die auf Grund einer intensiven Diskussion der Fraktionsvorsitzenden und des Regierenden Bürgermeisters über die Entschuldung Berlins für Mädchen sehr beispielhaft war.

Ein Unfall und seine Folgen

Man hat meinem geliebten Autochen Gewalt angetan! Und zwar bereits während der Landessynode. Eine Mitsynodale hat beim Ausparken auf dei Bordsteinkante, aber nicht auf mein danebenparkendes Auto geachtet…

Glücklicherweise musste nur meine Radkappe dran glauben. Ansonsten habe ich nun ein paar nette Schrammen im Lack. Der nette Mechaniker von ATU hat den Schaden gestern mal auf 400-500 Euro geschätzt…
Nächste Woche fahre ich zur Werkstadt und lasse den Schaden richten.

Ohnmacht

Kälte. Tiefe Kälte zieht von unten hoch und umschlingt das Herz. Wie eine stählerne Strippe zieht sich die Kälte in Form einer Schlinge um das Leben und Wärme spendende Organ und verbreitet … Schmerz.

Abgrund. So tief und bodenlos. Der Wind spielt mit den Haaren. Scheinbar sorgt nur das Geländer dafür, dass man nicht fällt. Oder zupft da doch etwas am T-Shirt? Ist da doch eine unsichtbare Kraft, die sanft, gütig und wärmend die Arme ausbreitet, um Trost zu spenden?

Kartenhaus. Die Kinder bauen seit Stunden an einem Kartenhaus. Mehrfach sind sie gescheitert. Zu ungeübt sind ihre Hände und machmal auch zu unkoordiniert. Einer kommt auf die Idee und klebt künftig die Karten zusammen. Das Kartenhaus wächst. Der geometrische Turm wächst und sie nähern sich dem „Dach“ des Hauses. Doch die Natur ist gegen das Unterfangen. Mit einem kurzen, unverhofften Hauch bricht das Haus trotz des Klebers zusammen. Doch das Fundament bleibt stehen. Haben die Kinder jedoch die Kraft und die Ausdauer trotz des Windes wieder von neuem zu beginnen?

Trauer. Schwarz. Inmitten eines Gräberfeldes steht die Familie. Bunte Blumen umgeben einen edlen Holzsarg und trotzen mit ihrer Schönheit der Eintönigkeit der Schwärze. Der Wind spielt auch hier in den Bäumen. Die Blätter rascheln und sagen leise: „Leb wohl“! Tränen fließen. Der Pfarrer trägt in Worte und Bilder gekleidete Erinnerungen an all die schönen Zeiten vor. An diese soll man sich erinnern. Und danach? Was bleibt da? … Kälte.

Und so schließt sich der Kreis.

Unser Freund der Dom

Der Berliner Dom ist wohl der unbestrittene Liebling aller Theologiestudierenden… naja zumindest neben der Fakultät und auch zumindest in unserer Truppe.

Drum ist er auch unbestritten das von uns meistfotografierteste Gebäude. Und als wir letzten Samstag des Nachts unterwegs waren und „zufällig“ am Dom vorbeikamen, haben wir natürlich auch noch ein paar Fotos gemacht… 😉



Die Fotos haben wir mit Stephans Handykamera gemacht.

Übrigens: Neuerdings ist der „Berliner Dom“ auch im studivz zu finden… lustige Sache… er schreibt sogar zurück!

Knutmania

Ich wage mich jetzt mal hinaus aufs Eis und werde wie immer versuchen, nicht einzubrechen.

Ihr alle kennt Knut! Jeder, der Knut nicht kennt, scheint in seiner eigenen Welt zu leben, denn weder in der Tagesschau, in den Zeitungen, in Kuscheltierläden, in der Videothek oder an Straßenlaternen kommt man an dem süßen Eisbären vorbei.

Ja, ich finde Knut auch niedlich, aber mittlerweile reicht es. Ich bin seiner überdrüssig! Es ist für mich keine Titelseite wert, wenn Knut Zahnschmerzen hat, wenn die Abendschau jeden Tag auf´s neue ein Knut-Special bringt, wenn der Zoo nun Knut-Steiff-Kuscheltiere vertreibt, um neben dem Eintritt auch noch über Merchandising das Tierkind zu vermarkten.

Tag der Freiheit

Eigentlich hätte diese Überschrift bereits am Dienstagabend meinen Blog zieren sollen, aber zum einen war dafür leider keine Zeitund zum anderen passt sie auch heute noch wunderbar! Denn: ich habe heute um 13.15 Uhr meine 28-seitige Hausarbeit abgegeben!!!

Doch der Reihe nach: Dienstag, Tag der (ersten) Freiheit!
TheresaBereits am Montag hatte Theresa ihre Bibelkundeprüfung mit 1,0 bestanden… und das obwohl doch ihr „Horrorthema“ gefragt wurde… der Kommentar vom Prof war nur: „Dem ist nichts mehr hinzuzufügen gewesen.“ – Super! Spitzenleistung Theresa, wir sind stolz auf Dich!

Stolz bin ich auch auf den Rest der Truppe, der sich mit Konstanz und Durchhaltevermögen am Freitag durch die Latein- und am Dienstag durch die Griechischprüfung gequält hat. Stephan kann sein Glück kaum fassen!Außer Collin haben alle die Prüfung bestanden und unsere „Sorgenkinder“ Stephan und Tanja schnitten mit tollen Leistungen ab.ChristianDa staunt der PeterDie „Griechen“ Peter und Christian waren sich am Dienstag noch unsicher, ob sie die Prüfung bestehen würden, doch gestern kam die erlösende Nachricht, dass beide bestanden haben! Toll!!!
Meine Wenigkeit war bereits am Sonntagabend nach einem weiteren Schreib- und Korrekturlese-Marathon mit der Hausarbeit fertig geworden. Mein Dank geht an Aila und auch an Sabrina, die meine Arbeit Korrektur gelesen und somit so manchen Patzer sowie Unklarheiten gefunden haben! Heute habe ich dann abgegeben und feiere somit den zweiten Tag der Freiheit!

Doch zurück zu Dienstag! Da wir alle super erleichtert waren, machten wir uns in gelöster Spannung auf nach Pankow in den Jugendkeller der Stadtmission auf, um bei 10 Pizzen,Eike bewacht die Pizzen... Hmmm lecker...massig Bier Paul ist ganz wuschigProsit Stephan!und etlichen Kickerspielen unsere Freiheit zu begehen! Das Spiel verläuft scheinbar ganz nach Peters Geschmack... Ja auch Collin war mit dabei! Es war ein toller Nachmittag in gelöster Stimmung. Jedoch holte uns dann am nächsten Morgen um 8.15 Uhr der Uni-Alltag zurück in die Wirklichkeit.
Komisch... irgendwie entstehen solche Fotos immer, wenn Kronkorken Kameras treffen...
Das Pfandgeld wurde übrigens in eine „Gemeinschaftskasse“ umgemünzt und ihre Verwaltung undemokratisch ohne meine Zustimmung auf mich übertragen. Nun bin ich der Herr über knapp 5 Euro, welche in Zukunft für Vorlesungs-Schokolade draufgehen soll…

Keine Zeit

Obwohl ich in dieser Woche alle ehrenamtlichen Termine – mit einer Ausnahme – abgesagt habe (ja auch ich brauche mal eine Auszeit), habe ich leider keine Zeit um meinen Blog voranzutreiben und das, obwohl es viel zu erzählen gäbe.
Darum mal hier schon zur Einstimmung die Überschriften in chronologischer Reihenfolge:

  • Tag der Freiheit
  • Dear Mister President
  • Girls Day 2007
  • Der Berliner Dom
  • Knut
  • Ein Unfall und die Folgen

Nach und nach werdet ihr diese Überschriften dann auch mit Text versehen vorfinden… bis dahin: Lehnt Euch entspannt zurück und trinkt nen Tee oder kauft Euch nen Eis… 😉

Montag

Kennt ihr diese Tage, an denen man scho nach dem Aufstehen merkt: „Heute wärst Du lieber im Bett geblieben?!“ Tage, an denen wirklich alles schief läuft?!

Nun so ein Tag scheint bei mir gerade heute eingetroffen zu sein.

Vor dem Frühstück schalte ich wie jeden morgen mein Handy an und will den PIN, den ich nun seit über 10 Jahren täglich ein- bis zweimal eingebe, eintippen und auf einmal: BLACKOUT! Die Kombination will mir einfach nicht einfallen. Nach zwei vergeblichen Versuchen (die PUK freute sich wahrscheinlich schon…) rief ich meine Mutter – eine Meisterin im Merken von Zahlen – an und – wie nicht anders zu erwarten – wusste sie meine PIN, denn wir haben seit Jahren dieselbe.

Beruhigt sitze ich also am Frühstückstisch während mein Handy sich genüßlich in das Funknetz einloggt. Heute morgen habe ich mir ein Brötchen mit Schokostreuseln gegönnt und mit den Streuseln natürlich nicht gespart. Und was soll ich sagen: Auf einmal verabschiedet sich die Hälfte des Streuselbelages vom Brötchen und stürzt sich mit Genugtuung auf meinen Teller und den Frühstückstisch…

Doch damit nicht genug… In der Uni ohne weitere Zwischenfälle angelangt, wird uns nach knapp 20 Minuten Wartens auf den Prof bewusst, dass die Vorlesung – meine einzige am heutigen Tag – wohl ausfällt. Super!
Im Büro angekommen merke ich dann zu allem Überfluss auch noch, dass ich das Netzteil für meinen Laptop vergessen habe… Sch***e!!!

Nachher treffe ich mich mit Aila… ich hoffe, da passiert dann nichts großartig schlimmes…

Tage wie diesen, sollte man streichen…