Monthly Archives: Dezember 2010

Man(n) muss nur dran glauben

Die Predigt in der Christmette am Heiligen Abend beschäftigt mich noch immer. Es ging um die Frage, wo man zu Hause ist. Der aufmerksame Leser wird wissen, dass ich genau diese Frage erst vergangenen Woche in meinem Beitrag „Weihnachtszauber“ thematisiert habe.

Was ist dieses „Zuhause“? Wie wird ein Haus, eine Wohnung zum „Zuhause“? Jemand eine Antwort?

Ich habe heute einen schönen Satz aufgeschnappt: „Ein Haus ist nur ein Haus. Ein Zuhause ist etwas ganz anderes.“

Kann ein Hotelzimmer ein Zuhause sein? Ich denke nicht. Ein Zuhause gibt Sicherheit, strahlt Geborgenheit aus. Man fühlt sich dort wohl. Aber das alles ist noch nicht das, was ein Zuhause ausmacht.

Ich habe die Weihnachtsfeiertage bei meinen Eltern verbracht. In meinem Zuhause, in dem ich mehr als 25 Jahre gelebt habe. Doch heute ist es nicht mehr mein Zuhause. Heute fühl ich mich dort zwar noch wohl, keine Frage, aber meine Zuhause liegt in meiner eigenen Wohnung.

Die Pfarrerin am Heiligen Abend hat das „Zuhause“ etwa so beschrieben: Das Zuhause ist dort, wo das Herz ist.

Schleichwerbung für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden? Das Motto lautet „… da wird auch dein Herz sein.“ (Matthäus 6, 21). Nein, ich denke, das war keine Schleichwerbung, sondern Zufall. Aber die Pfarrerin ist nahe dran. „Dort wo das Herz ist“ beschreibt etwas emotionales. Emotionen sind es, die aus vier kahlen Wänden ein Heim machen. Emotionen verpackt in erlebten Dingen, in der Farbe an der Wand, die vielleicht hätte heller oder dunkler ausfallen sollen, als ursprünglich geplant, oder in den Deko-Gegenständen, in Bildern, in Kerzen oder schnöden Lampen.

Doch wenn nun das Herz nicht an materiellen Dingen hängt, sondern an Personen, mit denen man gemeinsam in den vier Wänden gewohnt hat? Wenn der geliebte Mensch nun nicht mehr mit einem dort wohnt? Was ist dann? Wo ist dann das Zuhause? Darauf hat die Pfarrerin keine direkte Antwort gegeben. Sie sagte nur: Alles wird gut, wenn man nur auf Gott vertraut.

Eine auf den ersten Blick einfache Anwort, auf den zweiten Blick jedoch verbirgt sich hinter diesen Worten doch eine sehr tiefgründige Antwort. Denkt mal drüber nach.

Meine Kollegin Melli meinte so treffend: „Man(n) muss nur dran glauben.“ Wenn das immer nur so einfach wäre….

Eine zufriedenstellende Antwort habe ich noch nicht für mich gefunden. Ich bin dankbar für jede Anregung.

Schließen möchte ich meinen weihnachtlichen Beitrag mit dem deutschen Weihnachtsgruß von Papst Benedikt XVI.:

„Die Geburt Jesu Christi, des Erlösers der Menschen, erfülle Euer Leben mit tiefer Freude und reicher Gnade. Sein Friede möge in Euren Herzen wohnen. Gesegnete und frohe Weihnachten!“

UPDATE 27.12.2010, 23:30 Uhr:

Die Veröffentlichung dieses Artikels hat auf meiner Facebook-Seite eine Menge Reaktionen hervorgerufen, die ich allesamt gern auch hier veröffentlichen möchte:

Jochen A.:

dieses „Zuhause“ muss doch kein Haus oder Wohnung sein! – kann sich doch z.B.auch um eine Gemeinschaft oder Partei handeln!

Ina W.:

Lieber Thorsten, uns hat die Predigt auch eine Weile beschäftigt. Nur eben ganz anders. Mir ist noch immer nicht klar, wo der rote Faden war. Die Frage nach dem Zuhause ist das einzige, was mir gefallen hat. Die Antwort fällt mit Sicherheit bei jedem anders aus. Ich selbst bin immer dann „zu Hause“, wenn die Menschen bei mir sind, mit denen ich mich wohl fühle. (Deswegen ist Driving home for Xmas auch dann, wenn wir bei Eisregen durch die Altstadt schlittern, um mit der halben JU die Mitternachtsmesse zu erleben;-))

Iris S.:

Nein, mein Zuhaus sind nicht die Menschen, mein Zuhause ist auch nicht das Materielle, sondern ein Raum in dem ich mich sicher fühle.
Meine Großmutter sagte einmal, egal was dir mal geschiet, bezahle immer die Miete für deine Wohnung. Du bra…uchst kein Strohm, keine Möbel aber verzichte niemals auf eine Tür die du verschließen kannst, niemals darauf sicher irgendwo zu schlafen.
Genau das passiert mit mit einem damal 4 jahrigen Kind, die Ehe zerbrach und mein Zuhause war nicht mehr sicher, eine neue Wohnung, kahl und leer war sofort ein Zuhause. Auch meine Tochter empfand das so. Sie stellte ihr zwei Stofftiere ins Zimmer und atmete laut durch – Zuhause.

Henrike P.:

Lieber Thorsten, „Zuhause“ ist wirklich da, wo Dein Herz ist! Es ist nicht unbedingt ein Platz mit Wänden oder ein Ort mit Dach, sondern dort wo Du Dich Wohl fühlst, wo Du so sein kannst, wie Du bist, wo Du Dich auch mal fallen lassen kannst und Du weißt, Du wirst aufgefangen von guten Freunden, Familie, von einer Herzensgemeinschaft…oder von dem Wissen, das andere Dich in Gedanken begleiten! Wenn Du die Augen schließt und in Dich hineinschaust, wirst Du in Deinen Herzen Dein „Zuhause“ finden…

Anke T.:

ein zuhause ist da von man sich wohlfühlt, wo man willkommen ist, spaß haben kann und sich entspannen kann, worauf man sich freut nach dem feierabend oder einem langen stadtbummel wenn einem die füße wehtun und wo man die zuhause wohlfühl klamotten schlüpfen kann und die nachbarn sich drüber amüsieren können wenn man mit schlappen im sommer und langer jogginghose die post hochholt.

Sven D.:

endlich „zu Hause“ … wer die meiste Zeit des Jahres unterwegs ist, von hotel zu Hotel zieht der merkt schnell wie wichtig ein Zu Hause ist. Hier kann man immer wieder her kommen, da sind Menschen mit denen man gerne zusammen ist, da kennt… man sich blind aus.
Da kann man Streiten und weiß, man kann sich hinterher immer noch in die Augen schauen. Und man weiß, es stgeht ein kaltes Bier im Kühlschrank. (Wer jetzt glaubt, dass das Oberflächlich klingt, darf gerne über die tiefgründigere Aussage zwischen den Zeilen rätseln).

Zu Hause gibt es nur eins.
Zu Hause ist immer loyal.
Zu Hause ist immer Royal (selbst in der erbärmlichsten Hütte / Krippe)
Zu Hause steht Mein Bett

Zu Hause ist, wo ich beruhigt und entspannt „Gute Nacht sagen kann“ .. so wie jetzt.
„Gute Nacht“ 😉

Thorstens Woche 51/2010

  • Und es schneit und schneit und schneit… #Schnee #Berlin #Spandau #
  • Wie komm ich wohl am schnellsten zur Arbeit? Laufen? Bus? Gibt’s schon Erfahrungswerte mit der #BVG heut morgen? @BMOnline @1046RTL #Schnee #
  • Der unverhofft freie Abend ist gerettet! In der ARD läuft heute mein Lieblingsweihnachtsfilm „Der kleine Lord“! Herrlich! 🙂 #fb #
  • Dafür oder Dagegen? Mal schauen, was die #CDU macht. http://t.co/41EtO1B #SPD #Spandau #
  • Überraschende Erkenntnisse heute…. #
  • entwickelt eine kreative Kampagnenidee, um die Bekanntheit des Weihnachtsmannes zu erhalten. #fb #
  • Großkampftag beendet, Computer aus, Feierabend = 1,5 Wochen Urlaub! Ich freu mich! #fb #
  • Wann beginnt für Euch Weihnachten? Für mich tatsächlich erst, wenn gegen 17 Uhr der Gottesdienst zu Ende ist. #fb #
  • So, Krawatte sitzt, Anzug auch, Geschenke sind eingepackt, jetzt kann’s losgehen! Auf zur Nikolai-Kirche #Spandau #
  • Frohe und gesegnete Weihnachten Euch allen! #
  • Die Hl. Nacht endet nach ner schönen Christmette mit einer herben Enttäuschung: die Gemeinde lässt das Heilige Abendmahl ausfallen. 🙁 #fb #
  • Bin total begeistert vom Weihnachts-Radioprogramm von #88 8. Nur Weihnachtslieder gestern und heute: toll! #
  • War heute mit @ToWoNo bei der Taufe der kleinen Anna. Taufen an Weihnachten sind einfach nur schön! #

Dafür oder Dagegen? Mal schauen, was die CDU macht.

Die Spandauer SPD hat es in diesen Tagen echt nicht leicht. Orientierungslos und vor allem themenlos wandeln sie durch den Bezirk. Wie kann man der CDU ans Bein pinkeln? Diese Frage stellen sich die Genossen wohl.

Gibt es doch auch bei den Spandauer Christdemokraten kein Ecke, in die man pinkeln könnte: die Kandidaten für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung wurden in großer Einigkeit gewählt, die eigene Jugendstadträtin Ursula Meys steht nicht nur seit Wochen und Monaten in der öffentlichen Kritik, sondern fällt auch noch bei den eigenen parteiinternen Wahlen im ersten Wahlgang des Listenplatzes 2 durch. Von großer Einigkeit kann bei der Spandauer SPD derzeit keine Rede sein. Der Kreisvorsitzende Raed Saleh hat seine Machtspielchen durchgezogen und mehr als die Hälfte der verdienten Bezirksverordneten gegen ihm genehme Leute ausgetauscht. Hinter vorgehaltener Hand hört man so manchen enttäuschten und entsetzten SPDler in diesen Tagen meckern. Sozialstadtrat Martin Matz wurde kurzerhand von Raed Saleh abgesägt und durch einen politischen Nobody, den niemand kennt, ersetzt. Das ergab natürlich eine Menge Zündstoff, wie man unter anderem bei Rincewind1964 nachlesen kann.

Wie nun also zu einem echten Thema kommen? Schwierig, wenn man kein Thema findet.

Seit Monaten wird über die Uferanlagen am Groß Glienicker See diskutiert. Hurra, endlich ein Thema. Wer ist im Bezirksamt verantwortlich? Hurra zum zweiten, denn es ist der CDU-Bürgermeisterkandidat und Baustadtrat Carsten Röding. Die Anwohner wollen freie Wege, der Bezirk überlegt, ob er den See kauft, also ist doch klar: die SPD ist für (!) den Kauf des Groß-Glinicker Sees. Dumm nur, dass der Baustadtrat schneller war…

Am 7.12.2010 konnte dann der Kaufvertrag unterzeichnet werden. Mist, dachte sich da die SPD Spandau. Was machen wir jetzt? Das darf doch nciht schon wieder ein Erfolg für Carsten Röding werden. Eine Idee muss her…. hmmm…. wie wäre es, wenn wir jetzt einfach dagegen sind und mal bei unseren Genossen im Senat anfragen, ob denn der Bezirk überhaupt kaufen durfte?! Jaaaa, geniale Idee, muss es da geheißen haben.

Der Anruf in der Senatsverwaltung kam. „Durfte Spandau den See kaufen?“ – „Ja!“ – Mist. Seitdem hört man auch bei diesen Thema nichts mehr von den Genossen. Ja, es ist schon nicht leicht in diesen Tagen….

Thorstens Woche 50/2010

  • Türchen 13: „Du bist die Linie, die sich durch mein Leben zieht.“ #fb #
  • Wurde soeben einstimmig vom Kreisvorstand zum Wahlkampfleiter der CDU Spandau für die Wahlen 2011 ernannt. Eine große Ehre und Aufgabe. #fb #
  • Ich werde mir größte Mühe geben! Davon darfst Du ausgehen! RT @Rockbaer: Dann streng Dich mal an! #
  • Türchen 14: „Du bist das Glück, das auf meinen Wegen liegt.“ Hmm. Was ist gemeint? Der Schnee? Das Granulat? Oder doch das Tausalz…? #fb #
  • Meine Tageseinsichten: „Mit dem Zweiten sieht man besser!“ und „Auch Erwachsene können quengeln wie Kinder, wenn die Vorfreude steigt!“ #fb #
  • Entdecke den femininen Wowi! RT @carsten_erdmann: ach so ist das… http://bit.ly/gYI5j4 #berlin #spd #wowereit #
  • Eine Statistik ist so lange toll, wie sie mit der Kontrollstatistik übereinstimmt…. Manno… #fb #
  • Juchuh, Fehler gefunden! Jetzt endlich Zeit für den #Feierabend Und tschüss… #
  • Die #BVG hat für mich entschieden, dass ich auf meine Ärztin hören und nach Hause laufen muss. Danke, #BVG #
  • ist mal wieder in Schreiblaune. Mal sehen was rauskommt. Der Titel steht schon. #
  • Tag 1 des Präsenswochenendes beim Abendstudium. Unser heutiges Thema ist kontrovers: „Neue Medien und ihre Möglichkeiten“ #fb #
  • Manno. Schon wieder dieser blöde Tippfehler. Ich meinte natürlich: Präsenzwochenende. #
  • RT @LHeiligenstedt: #Wutb

Weihnachtszauber

Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen; und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Die Adventszeit gehört für mich zu den Lieblingswochen eines jeden Jahres. Von ihnen geht etwas magisches aus. Blendet man all den selbstgemachten Geschenkestress und den Konsum, der jedes Jahr immer früher zu beginnen scheint, aus, dann bleibt ein Hauch der wahren Weihnacht.

Die Menschen schmücken ihre Häuser und Wohnungen, Kinder lernen Gedichte, Familien rücken zusammen. Manch trennendes verblasst an einem Adventssonntag. Wunderschöne Melodien tragen Harmonie, Vorfreude und Wärme durch winterkalte, bunte Straßen.

Dieses Jahr wurde uns sogar Schnee beschert. Dieses kitschige naturgegebene i-Tüpfelchen dieser Jahreszeit. Ein ausgedehnter Spaziergang durch schneebedeckte Straßen oder durch das nahegelegene Waldstück – unvergleichlich. Die kalte Winterluft, die durch Schnee noch reiner zu sein scheint, ist ein wohltuendes Geschenk für die Lungen. Warm eingepackt mit der Lieblingsmelodie im Ohr kann man so vielleicht ein wenig die Zeit anhalten, zur Ruhe kommen, innehalten.

Denn genau darauf kommt es doch auch an. Auf´s Innehalten. Auf´s Bewusstwerden, was der Zauber der Weihnacht ist. Wo man selbst steht. Wo man irrt. Wo man neue Prioritäten setzen sollte.

Für mich symbolisiert nichts besser als eine Kerze das Wunder der Weihnacht. Eine einzelne simple Kerze. Sie steht für Wärme, für Geborgenheit, für Vorfreude, für die innere Ruhe, für Hoffnung, für Vertrauen. Nicht nur in der Adventszeit habe ich Kerzen in meiner Wohnung stehen. Kerzen haben seit dem Herbst eine große Bedeutung für mich bekommen. Ich habe immer eine dicke, große Kerze da, die mir sooft ich zu Hause bin, eben diese Wärme, Ruhe, Hoffnung und Geborgenheit spendet. Der Adventskranz ist ein unerlässliches „Muss“ in der Adventszeit. Diese Kerzen brennen bei mir jedoch nur an einem Adventswochenende, um das Besondere zu achten und zu bewahren.

Licht gibt mir Hoffnung. Es ist schön nach einem langen Tag nach Hause zu kommen und im eigenen Wohnzimmer Licht brennen zu sehen. Bedeutet dieses Licht doch, dass da jemand auf einen wartet. In der Adventszeit „dürfen“ wir unsere Fenster mit Lichtern schmücken. Ich tue dies ganz bewusst. Diese Lichter in den Fenstern haben eine dreifache Bedeutung: zum einen dienen sie der Selbsttäuschung. Zum anderen aber symbolisieren sie mir, dass ich willkommen zu Hause bin. (Klingt komisch, ist aber so.) Und natürlich (und das ist der wahre Grund) symbolisieren all die bunten, blinkenden Lichter die große Vorfreude, dass wir alle auf das Christuskind warten – auch wenn viele das wohl vergessen haben.

Licht nimmt eine zentrale Rolle ein. Das helle Licht des Stern über Bethlehems wies damals den heiligen drei Königen den Weg in dunkler Nacht. Auch heute kann man diese ergreifenden Momente in einigen Christmetten nachempfinden. In St.Nikolai Spandau wird beispielsweise zur Christmette um 22 Uhr die Kirche traditionell nur von echten Kerzen erhellt. Für mich beginnt hier die wahre Heilige Nacht.

Weihnachten ist eben nicht eine Idee des Konsums. Man muss (!) sich nichts schenken. Es geht einem viel besser, wenn man begreift, dass das Zusammensein, die familiäre Geborgenheit, das gemeinsame Lachen, das gemeinsame Plätzchenbacken, das Geschichtenvorlesen oder auch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern das kostbarste Geschenk ist, was wir uns gegenseitig machen können.

Ich wünsche Euch allen diesen Moment des Innehaltens und dass ihr diesen Zauber der Weihnacht in Euch spürt.

Frohe und gesegnete Weihnachten! Danke fürs Mitlesen und bis bald.
Euer Thorsten

Thorstens Woche 49/2010

  • Türchen 6: „Du bist das Weihnachtslied, das auf meinen Lippen liegt.“ (Naja…) Happy Nikolaus! #fb #
  • Manno, #Facebook will nicht zulassen, dass ich den Status update… was ist da los? #fail #
  • Absolut! RT @MelliKnoppke: Lieber @FDieckmann, 22,25% + 16,57% + 14,7% + 14% = 67,52% Wo bleibt der Rest? 😉 #spd #spandau #fail #pisa #
  • Türchen 7: „Du bist der Engel, der mich auf seinen Flügeln trägt.“ #fb #
  • Warum es für Spandau nur eine Wahl gibt – http://bit.ly/hEHVXC – via @psyfred #
  • Wo er Recht hat… RT @Rincewind251964: Schwach, Peinlich, Desaströs: http://wp.me/pR9CJ-xA #SPD #Spandau #fail #
  • Email, SMS und Briefe kann man nicht zurückholen, ebensowenig wie man die Zeit zurückdrehen kann, um alles ungeschehen zu machen. #fb #
  • Sehr gut! Freie Uferwege für alle! RT @Mein_Spandau: Uferstreit: #Spandau kauft Hälfte des Groß Glienicker Sees. http://bit.ly/eVW0kv #
  • Interessant… RT @radioeins: #Denkpause Einander kennenlernen heißt lernen, wie fremd man einander ist. (Christian Morgenstern, Dichter) #
  • Türchen 8: „Du bist die gute Zeit, die niemals zu Ende geht.“ *seufz* #fb #
  • Warum bietet ein Express-Kurierdienst ein Online-Formular für Auftragsannahmen an, wenn man die dann für 2 Tage im Voraus ankündigen muss? #
  • Wie verdirbt man sich seine gute Laune? Richtig, man verschiebt seine Outlook-Datei in die falsche Richtung! Folge: einen Tag Datenverlust. #
  • Kaum fällt ein bisl #Schnee kommt auch die #BVG nicht mehr mit. Busse sind überfüllt, weil verspätet, oder fahren Kolonne. #Berlin #fail #
  • Wer lesen kann ist klar im Vorteil, aber derjenige der das Gelesene auch noch richtig interpretiert oder versteht, ist der König. #
  • Türchen 9: „Du bist die Zukunft, die jeden Tag beginnt.“ #fb #
  • Türchen 10: „Du bist die Blume, die auch im kalten Winter blüht.“ #fb #
  • RT @psyfred: Rote Karte für Ursula #Meyshttp://bit.ly/f1AEcw #SPD #Spandau #
  • Türchen 11: „Du bist der hellste Stern auf meiner Himmelsbahn.“ #fb #
  • macht sich jetzt auf den Weg zur Weihnachtsfeier der Jungen Union Spandau. #
  • Sorry BZ, aber #Sarrazin war Finanzsenator! #fail RT @bzberlin: Ex-Innensenator: Thilo Sarrazin ledert wieder los. http://bit.ly/fHaR9D #
  • Auch 7h nach meinem Hinweis hat die @bzberlin aus dem Ex-Innensenator Thilo #Sarrazin nicht den Ex-Finanzsenator gemacht. #fail #

Es muss alles demokratisch aussehen…

Ein Gastbeitrag von rincewind1964

Quelle: http://rincewind1964.wordpress.com/2010/12/08/es-muss-alles-demokratisch-ausehen/

Es ist alles demokratisch organisiert worden. Was verbirgt sich hinter diesem Satz, der von Herrn Matz (SPD) auf Facebook gestellt wurde? Die Reaktionen fiel ziemlich unterschiedlich aus. Wer mag kann ja mal auf Facebook gehen um zu sehen, welche lebhaften Diskussionen sich daraus ergeben haben. http://www.facebook.com/martinmatz/posts/169379446429387

Die Anlehnung an das Zitat: „…es muss alles demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand halten“ spiegelt eigentlich das Absurdum des Wortes Demokratisch in der Bezeichnung Deutsche Demokratische Republik wieder. Das Zitat wird Walter Ulbricht zugeschrieben.

Leider ist die gefühlte Demokratie in Deutschland auch nicht mehr das, was sie mal war. Der Begriff alleine garantiert noch lange keine gerechte Politik und das die Gewalt tatsächlich vom Volke ausgeht. Es bedarf weiterhin das Handeln der aufrechten Demokraten um die Ziele einer echten und transparenten Demokratie durchzusetzen.

Offensichtlich geht es innerhalb der Parteien, doch immer mehr um persönliche Befindlichkeiten, ob nun SPD, CDU, Piraten, Grüne oder wer auch immer. Man streitet sich um Machtpositionen und scheut nicht vor den perfidesten Mitteln zurück um jemand auszubremsen. Viele dienen nicht der Demokratie, sondern benutzen diese als Deckmantel um Konstrukte zu schaffen, die vorwiegend zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse dienen oder sich irgendwelche Vorteile zu verschaffen.

Gerade diejenigen, die am lautesten schreien sind es, die unsere Demokratie (be-)schädigen. In unserem Fall sagen dies einige sogar von Juergen Kessling der sich in der Diskussion auf Facebook so ereifert. Er findet, das Spandau als Bezirk von denjenigen schlecht gemacht wird, die hier sachliche Kritik am Verhalten der Spandauer SPD üben. Herr Kessling ist mir in der Spandauer Politik nur in einem Zusammenhang aufgefallen.

Es ging um die Schließung der Bruno Gehrke Halle in der Neustadt. Herr Kessling setzte sich dafür ein, das die Halle für die Vereine erhalten bleiben soll. Dafür hat er einiges organisiert und mobilisiert. Durchaus lobenswert, aber. Genau ein dickes aber, denn Herr Kessling betreibt in der BGH einen Fitnessclub. So uneigennützig ist sein Engagement gar nicht gewesen. Für seinen Einsatz gab es auch persönliche Gründe, nämlich seinen Fitnessclub und sein Einkommen zu sichern. Dazu nutzte er auch sein Mandat in der BVV Spandau. Er scheute sich auch hier nicht, private und politische Interessen zu vermischen. Er war nicht bereit sich selbst für befangen zu erklären und der Abstimmung und Diskussion zu enthalten. Für sein Verhalten wurde er bei einer Bezirksverordnetenversammlung sogar auf den Balkon verbannt.

Dazu kommt noch, das die Halle im Wahlbezirk von Herrn Raed Saleh liegt, der sich anscheinend hier noch ein paar Stimmen sichern wollte. Ansonsten war von einem Engagement des Herrn Kessling für die Spandauer Politik nicht viel zu sehen.

Da kann man nur sagen, wer im Glashaus sitzt, sollte lieber nicht mit Steine werfen. Betrachte man auch noch die Aktionen von Frau Meys und Frau Kleineidam, die mit ihren nicht nachvollziehbaren Entscheidungen einen großen Anteil an der Verschuldung Spandaus haben und bis heute nicht aktiv an einer Klärung mitgearbeitet haben. Vielleicht sollte man mal einen Untersuchungsausschuss einberufen.

Nein wir reden Spandau nicht schlecht, aber die SPD hat einen großen Anteil daran, das es Spandau schlecht geht. Herr Matz ist da eine erfreuliche Ausnahme und kommt nun nicht mehr zu Zuge, das wurde anscheinend hier sehr demokratisch aussehend geregelt. Leider weiß ich nicht wer auf der BV Liste und Senatsliste steht, aber ich hoffe, dass Herr Kessling auch auf einer Liste steht. Der Abschussliste bitte, natürlich nur im politischen Sinne. ich löse meine Differenzen nicht mit Gewalt. Ich finde das Verhalten von Herrn Kessling disqualifiziert ihn als Kommunalpolitiker und BVV Mitglied.

Uwe Abel

Thorstens Woche 48/2010

  • Ein paar Worte zur falschen Zeit können die Welt erschüttern. Das ist im Großen genau wie im Kleinen so. #fb #
  • Besprechungen vor 10 Uhr sind echt nur mit starkem Kaffee zu überstehen. #
  • Bezirksamt #Spandau distanziert sich von religiöser Hauswurfsendung. http://bit.ly/dNiUJT #Berlin #Religion #
  • Türchen 1: Du bist die Melodie in meinem Lieblingslied. #fb #
  • Ein kleiner Gruß vom Chef hing heute an meinem Arbeitsplatz im Rathaus. 🙂 http://twitpic.com/3bx8vm #
  • Besucht mit dem Kurs von @prkarriere die Agentur Scholz&Friends. Mal sehen, wie @FDieckmann so arbeitet. 🙂 #
  • Türchen 2: Du bist das Lachen, das meine Seele wärmt. #fb #
  • Wenn ich bei Twitter und Facebook so lese, was auf Berlins Straßen los ist, sollte ich wohl besser zur Arbeit laufen, oder? #
  • Es bleibt die Frage, warum weder Senat, BSR, BVG oder S-Bahn auf den Wintereinbruch vorbereitet sind und wieder mal Chaos herrscht! #
  • Der Pressesprecher der #BSR fordert im Radio Sonderrechte für Räumfahrzeuge… Und was macht er bei Stau? Autos anheben? #Berlin #Schnee #
  • Türchen 3: Du bist die Quelle für meine Fröhlichkeit. #fb #
  • Das lasse ich mal unkommentiert stehen und genieße diesen Tweet. 🙂 RT @FDieckmann: SPD Spandau. #fail #
  • Türchen 4: Du bist das Leuchten, das in meinen Augen liegt. #fb #
  • wartet auf den Hermes-Boten… #
  • Eiskaltes Weihnachtsfotoshooting auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt. #fb #
  • Türchen 5: „Du bist der gute Stern, unter dem mein Leben steht.“ In diesem Sinne: einen schönen und gesegneten 2. Advent! #fb #